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Winemaking

Méthode champenoise

Die Méthode champenoise (traditionelle Methode) erzeugt Schaumwein durch eine zweite Gärung in der Flasche. Rechtlich der Champagne vorbehalten, wird die identische Technik andernorts als Méthode traditionnelle bezeichnet.

Was ist die Méthode Champenoise?

Die Méthode Champenoise (auch Traditionelle Methode) ist das Verfahren zur Herstellung von Champagner und anderen Qualitätsschaumweinen. Sie besteht darin, eine zweite Gärung in der Flasche auszulösen, indem eine Mischung aus Wein, Zucker und Hefe (Liqueur de Tirage) zugegeben wird. Diese Flaschengärung erzeugt die natürliche, feine Perlage.

Prozessschritte

Nach der zweiten Gärung in der Flasche ruht der Wein mindestens 15 Monate auf der Hefe (für Non-Vintage) oder 36 Monate (für Jahrgangschampagner). Es folgen das Rütteln (Remuage) und das Degorgieren (Dégorgement — Ausstoßen des Hefepfropfens). Abschließend wird durch die Dosage der Süßegrad vor dem endgültigen Verkorken eingestellt.

Bezeichnungen und Verwendung

Nur Weine aus der Region Champagne dürfen den Begriff „Méthode Champenoise" auf dem Etikett führen. Schaumweine anderer Regionen, die dasselbe Verfahren anwenden, werden als „Traditionelle Methode" etikettiert: spanischer Cava, französischer Crémant, italienischer Franciacorta und südafrikanischer Cap Classique.