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Winemaking

Restzucker

Restzucker (RZ) ist der natürliche Traubenzucker, der nach der Gärung im Wein verbleibt. Er bestimmt, ob ein Wein trocken, halbtrocken oder süß ist. Die meisten trockenen Weine enthalten weniger als 4 g/L, während Süßweine über 100 g/L erreichen können.

Was ist Restzucker?

Restzucker (RZ) ist die Menge an Zucker, die nach der Gärung im Wein verbleibt. Wenn die Hefen nicht den gesamten Zucker des Mostes verbrauchen, verleiht der verbleibende Anteil dem Wein spürbare Süße. Er wird in Gramm pro Liter (g/L) gemessen.

Süßegrade

Ein trockener Wein enthält weniger als 4 g/L Restzucker, die Süße ist kaum wahrnehmbar. Halbtrockene Weine liegen zwischen 4 und 12 g/L. Liebliche Weine zwischen 12 und 45 g/L. Süßweine überschreiten 45 g/L und können bei Spätlesen oder Beerenauslesen über 200 g/L erreichen.

Gleichgewicht mit der Säure

Die Wahrnehmung der Süße hängt vom Gleichgewicht mit der Säure ab. Ein Riesling mit 30 g/L Restzucker und hoher Säure kann fast trocken wirken, während ein Wein mit gleicher Zuckermenge aber niedriger Säure klebrig schmeckt. Dieses Gleichgewicht ist der Schlüssel zu großen edelsüßen Weinen.