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Winemaking

Gärung

Die Gärung ist der biochemische Prozess, bei dem Hefen den Traubenzucker (Glukose und Fruktose) in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln. Sie ist der grundlegende Schritt, der Traubensaft in Wein verwandelt.

Alkoholische Gärung

Bei der Primärgärung wandeln Hefen die Traubenzucker (Glukose und Fruktose) in Alkohol und Kohlendioxid um. Der Prozess dauert ein bis vier Wochen. Die Temperaturkontrolle ist entscheidend: Weißweine vergären bei 12–18 °C, um feine Aromen zu bewahren, Rotweine bei 25–30 °C, um die Extraktion zu fördern.

Wild- und Zuchthefen

Zuchthefen bieten Zuverlässigkeit und vorhersagbare Aromenprofile. Wildhefen — natürlich auf der Beerenhaut und im Keller vorhanden — werden von Naturwein-Erzeugern für die Komplexität geschätzt, die sie einbringen, bergen aber ein höheres Risiko.

Gärgefäße

Wein kann in Edelstahltanks, Eichenfässern, Betoneiern, Tonamphoren oder offenen Bottichen vergären. Jedes Gefäß bringt unterschiedliche Eigenschaften mit: Eiche steuert Vanille und Gewürz bei, Beton bewahrt die Reinheit und Amphoren betonen die Textur.